Nachdem ich in den USA in den sechziger Jahren Robert F. Magers Buch über operationale Lernziele kennen gelernt hatte, wurde dieses Hilfsmittel für Unterrichtsvorbereitungen zu einem meiner Grundlagen in der Ausbildung von Lehrkräften in der Industrie. 


Benjamin S. Blooms „Taxonomie von Lernzielen im Kognitiven Bereich“ brachte Ordnung in Komplexität von Lernzielen. Ich beschloss es zu übersetzen. Der Beltz-Verlag nahm die Übersetzung in sein Studienbuch-Programm auf.


Die in ihrem Schwierigkeitsgrad aufeinander aufbauenden Lernziele bzw. erlernte Tätigkeiten bilden das Gliederungsprinzip der vorliegenden Klassifikation, der Taxonomie. Jeder Lehrende möchte wissen, wie erfolgreich sein Unterricht war. Dies zeigt sich darin, wie sicher die Lernenden gestellte Aufgaben lösen. Deshalb enthält die Taxonomie zu den aufgeführten Lernzielen Beispiele von Aufgaben mit zu diesen Zielen passendem Schwierigkeitsgrad.


Die Taxonomie ist also eine Handreichung für jeden Lehrenden. 

Es sei noch erwähnt, dass es auch Taxonomien für den affektiven, bzw. psychomotorischen Bereich gibt.